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Der alte Mann und die Seesterne
Im sonnigen Kalifornien lebte ein alter, weiser Mann, welcher jeden Morgen
zum Sonnenaufgang am Strand spazieren ging. Man sah, wie er sich fortwährend
hinunter beugte, etwas aufhob und ins zurückweichende Meer warf.
Dieses beobachtete eines Tages ein junger Mann aus weiter Ferne, der auch
schon früh auf den Beinen war. Als dieser sich noch mehr näherte, sah er,
dass der alte Mann Seesterne aufhob, die an den Strand gespült worden waren,
und – einen nach dem anderen – warf er sie ins Meer zurück. Der junge Mann
war verblüfft. Er näherte sich dem alten Mann und sagte: “Guten Morgen,
alter Mann. Ich habe mich gefragt, was sie da tun.“„Ich werfe diese
Seesterne zurück ins Meer. Sehen sie, es wird gerade Ebbe und all diese
Seesterne sind ans Ufer gespült worden. Wenn ich sie nicht ins Meer zurück
werfe, wird die heiße Sonne sie austrocknen und sie werden sterben.“„Ich
verstehe“, erwiderte der junge Mann. „Aber es muss an diesem Strand tausende
von Seesternen geben. Sie können unmöglich alle zurück ins Meer werfen. Es
gibt einfach zu viele. Sehen sie nicht, dass sie unmöglich etwas ändern
können?“
Der alte Mann lächelte, beugte sich wieder hinunter und hob einen weiteren
Seestern auf. Auch diesen warf er zurück ins Meer. Dann sah er den jungen
Mann an und erwiderte:
“Für
diesen einen macht es einen Unterschied.“
(Quelle: Jack Canfield u. Mark V. Hansen) |
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